WOODENCROSS : XXX. (CD from: Zentgrafenstr.16, 69198 Schriesheim, Germany).

Together for more than 5 years, Germany's Woodencross first came to my notice on the excellent 1340 Records "Eurochrist Sampler". Their featured track was called "Ghandi" and, sure enough, it's the opening song on this 1999 release. To be quite honest, I've never heard anything quite like Woodencross. They're punk, ska, a little bit of pop, and a lot of….well, Alien Ant Farm! The guys say that they put a lot of fun into their music, and it's very evident throughout. "Ghandi" kicks off with some great brass before Daniel Meisinger's biting vocals attack. "How" is definitely in the Linkin Park mould, looking at the question of whether you should stick to 'going with the flow' or standing up as a follower of Jesus. "Human World" is a ska/punk number that changes pace well and has lyrics that tell you that the Lord is waiting for the lost with arms open wide. If you want to know more about the band and their beliefs, then "Checkout" will tell you everything. It's another sharp and powerful song that, nevertheless, had me smiling throughout. Some songs are sung in their native tongue but don't let that put you off. It's not usually my sort of musical taste but, in this instance, Woodencross really hit home. 9/10 (Anm: d. Red.: = 9 von 10 möglichen Punkten).

gefunden unter: http://www.dspace.dial.pipex.com/paul.ganney/nfn.htm#ccm

This is a band from Germany with a mix of ska, metal, punk and hardcore. This is immediately clear when you listen to the first track, Ghandi, with its blow-section and the heavy guitars and vocalizing in the vein of the Supertones. Real skacore. Not produced as smoothly as the Supertones but at least as enjoyable. Another heavy party-rocker is the speedy ska-song Tower. The guitars sound heavy and thick on this album like they should. Four of the songs are in the German language. Overall, I get an impression of a talented band. There's a lot of variety as other songs explore different musical areas with rapping vocals or funky rhythms. The CD ends with a hidden live-track which makes clear this band is abled to make a concert a party. If you want to hear people having a good time, listen to this song. Encore!

gefunden unter:  http://artfortheears.8k.com/reviews2000a.htm

 

Spot 3/99 (Zeitschrift der christlichen Musikinitiative Berlin)

"Wir freuen uns über unser erstes Baby!!", so prangt es in großen Buchstaben auf der Homepage der Band "Woodencross". Und im Gegensatz zu dem doch eher schlichten Namen "XXX" findet man auf der CD eine vielfältige Musik.

Nachdem einem im Intro eröffnet wird, was die vier Musiker von traditioneller Volksmusik halten, fliegen dem Hörer auch gleich die ersten Akkorde um die Ohren.

Musikalisch kann man "Woodencross" ganz vorsichtig in die Punkschublade schieben, allerdings setzen sie sich von anderen Alternative-Bands dadurch ab, daß sie neben harten Punk-Akkorden Instrumente wie Geige, Saxophon, Trompete oder ähnliches mit einbringen.

Diese Mischung macht die CD zu einem reinen Hörvergnügen, und wer’s nicht mag, ist selber schuld... Die Songs sind in ihren Texten und Arten teilweise völlig verschieden: Doch egal, ob der Song "Checkout", der sehr in die Richtung von H-Blockx geht, die Ballade um das Girlie, das doch aufhören soll, die Liebe als Spiel zu sehen ("don’t play"), die freudenvolle Hupfdule "Fliegen", oder der "Gandhi"-Song, in dem sozialkritisch über Politik und Freiheit gesungen wird, "Woodencross" überzeugen durchweg mit deutsch-englischer Mischung durch ehrlich rübergebrachte Texte, einer Botschaft von Jesus und einer Art von Musik, die man selten, bzw. in öffentlichen Radios wahrscheinlich bisher nie gehört hat. Warnung: Suchtgefahr!!!

 

Pleitegeier Records Karlsruhe

Darauf haben viele gewartet. Nach zwei Demos nun eine volle CD von Woodencross. Noch hört man ein paar leichte Metal-Anleihen, aber sonst haben sich die Kurpfälzer dem Punk zugewandt. Ohne natürlich ihre Ska-Songs zu vergessen! Fehlt nur das Lied der Badener...

Stephans-Buchhandlung Würzburg

Hier ist alles drauf: Punk, Ska, Hardcore und Reggae. Die christlich/sozialkritischen Texte werden von einer genial dreckigen Stimme bestens in Szene gesetzt.

Feedback-Musikmagazin September 1999

Nach über fünfjährigem Bestehen und zwei Demobändern war es für Woodencross an der Zeit, sich an die Produktion einer ersten CD zu wagen. In "XXX" liegt nun ein reifes Debüt vor, auf dem melodischer, satter Skate-Punk der eher heiteren Art geschickt mit hardcorigen Tempowechseln gewürzt ist, der immer eingängig und heftig groovend kommt. Die vier Jungs sind alle Anfang zwanzig, und natürlich ist Woodencross nur ein "Nebenprojekt", hauptberuflich studieren sie Medizin und Musik oder leisten gerade ihren Zivildienst ab. Trotzdem legte die Combo bei ihrem ersten Baby viel Wert auf eine professionelle Produktion; zu der hörbar gelungenen Abmischung trägt sicher bei, daß Götz Schmitt die Band bereits seit zwei Jahren tontechnisch unterstützt. Seit Ende 1994 haben Daniel Meisinger (Gesang, Trompete), Andreas Potreck (Baß), Simon Küsters (Gitarre) und Jens Nobiling (Schlagzeug) durch diverse Auftritte zudem fleißig Bühnenerfahrung gesammelt.

Soweit klingt alles ganz harmlos und gewöhnlich, nun kommt das Irritierende, auf das der Bandname schon hinweist: die "Vier mit dem Holzkreuz" musizieren nicht just for fun, sondern um "den christlichen Glauben mit dem Spaß an moderner Musik zu verbinden" (Bandinfo). Mit moderner Musik ist hier ein Stil "irgendwo zwischen Punk und Hardcore" gemeint. Da der deutsche und englische Gesang deutlich im Vordergrund steht und permanent vom Lord und von "I believe in Jesus" die Rede ist - einmal erklingt gar: "Dieses Lied ist ein Gebet" -, läßt sich die offensiv christliche Orientierung kaum ignorieren. Schade eigentlich. Denn alle Ungläubigen sollten sich entscheiden, ob sie in den naiven Chorgesang von "I thank you Lord" mit einstimmen oder sich lieber gleich abwenden möchten ob soviel missionarischen Eifers.

Leider lassen die Musiker die Chance, zumindest kirchenkritisch aufzutreten, völlig ungenutzt vorüberziehen. Wer von einer konfessionell ausgerichteten Band Stellungnahmen zu Themen wie Abtreibung oder dem Zölibat erwartet, wird enttäuscht. Statt dessen richtet sich die Combo sogar ausdrücklich gegen ein gleichberechtigtes Nebeneinander verschiedener Religionen: "We trust in God; He’s different from Allah, Buddha, Krishna or what, only He loves men without any condition." Die textliche Eingeschränktheit ist manchmal fast ärgerlich: "Im Grunde ist es scheißegal, wer heute regiert. Hauptsache, es wird nicht mehr nach rechts marschiert; was ich will, ist eine Welt, in dem es jedem sehr gut geht, und das gibt’s nur für den, der auf Jesus’ Seite steht."